Märkte / Derivate

Kupferindustrie hofft auf Ende des Handelsstreits

Solange sich der Zollkonflikt fortsetzt, sind starke Avancen des Kupferpreises wenig plausibel.

An der LME Week, der wichtigsten Konferenz der globalen Rohstoff- und Minenindustrie, dominierte vorletzte Woche ein Thema die Diskussionsrunden: «Es wäre alles gut – hätten wir bloss nicht diesen verdammten Handelskrieg», sagte Richard Adkerson, Chef von Kupferproduzent Freeport-McMoRan, zu Bloomberg – und sprach damit wohl den meisten Branchenvertretern aus der Seele. Solange sich die USA und China nicht einigen können, so Adkerson weiter, dürfte eine langfristige Erholung im Rohstoff- und Minensektor kaum möglich sein.

Dass im Handelskonflikt bislang keine nachhaltige Lösung gefunden wurde, lässt sich auch an der glanzlosen Entwicklung des Kupferpreises ablesen: Nach dem deutlichen Fall von Sommer 2018 pendeln die Notierungen seit Monaten um 6000 $ pro Tonne. Doch nicht nur der Handelsstreit lastet auf dem Industriemetall, sondern auch die dadurch verstärkte Eintrübung der Weltkonjunktur.

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