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Kyriakos Mitsotakis: Die Auferstehung der konservativen Griechen

Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass Kyriakos Mitsotakis, Oppositionsführer und Präsident der Partei Nea Dimokratia, am 7. Juli den Wahlsieg holen wird.

Drei Monate früher als geplant kommt Kyriakos Mitsotakis zum Zug. Seine Partei, die Nea Dimokratia (ND, Neue Demokratie), wird gemäss den Prognosen die Wahlen am 7. Juli in Griechenland gewinnen. Zu verdanken hat sie die vorgezogenen Neuwahlen dem schlechten Abschneiden der Regierungspartei Syriza an den Europawahlen im Mai. Diese erreichte fast 10 Prozentpunkte weniger Stimmen als die ND. Darauf rief Premier Alexis Tsipras Neuwahlen aus.

Mitsotakis und Tsipras sind in vieler Hinsicht Gegensätze. Tsipras wurde 2015 als Symbol des Umbruchs gewählt, ein Politiker ohne mächtige Familie im Hintergrund. Mitsotakis ist Sprössling eines einflussreichen Clans. Sein Vater Konstantinos war in den Neunzigerjahren griechischer Ministerpräsident, seine Schwester Dora Bakoyannis ein Jahrzehnt später Bürgermeisterin Athens und danach Aussenministerin. Ihr Sohn Kostas tritt im September ebenfalls das Amt als Athener Bürgermeister an.

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