Unternehmen / Industrie

LafargeHolcim schlägt sich in der Krise gut

Analyse | Der Zementkonzern hält die Einbussen im ersten Semester in Grenzen und ist für das zweite Halbjahr optimistisch.

Auch der weltweit agierende Zementkonzern LafargeHolcim kann sich der Coronakrise nicht entziehen. Die nach dem Ausbruch der Epidemie in vielen Märkten geschlossenen Baustellen haben Spuren hinterlassen. Der Start ins Jahr in den Monaten Januar und Februar war noch gut, obwohl der chinesische Markt schon im Februar einbrach. Der schlimmste Monat war für LafargeHolcim der April mit einer Umsatzeinbusse gegenüber dem Vorjahr um 37% (auf vergleichbarer Basis). Im Juni dann wurde das Vorjahresniveau schon wieder um 5% übertroffen.

Insgesamt bildete sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten 18,1% auf 10,7 Mrd. Fr. zurück. Der Verkaufsertrag litt zusätzlich unter einem negativen Währungseffekt von 6,2%. Auf vergleichbarer Basis belief sich der Umsatzrückgang auf rund ein Zehntel. Die Einbusse manifestierte sich in allen Regionen und Produktbereichen.

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