Unternehmen / Industrie

LafargeHolcim-Schweiz-Chef: «Wir haben die Strategie adaptiert»

Nick Traber, Chef von Holcim Schweiz, setzt die Konzernvorgaben um und hat Leute von der Zentrale in die Werke verlagert.

Mehr Verantwortung in die Regionen: Dieses Prinzip setzt CEO Jan Jenisch beim Baustoffkonzern LafargeHolcim durch. Schweiz-Chef Nick Traber sagt im Interview, was das bedeutet und wieso Baustoffe immer lokal produziert werden.

Herr Traber, in der Schweiz ist oft von Deindustrialisierung die Rede. Die Zementbranche trägt nicht dazu bei: Sie produziert lokal. Warum gibt’s hier keine Verlagerung?
Weil es sich nicht lohnt. Beton ist nach Wasser das am zweithäufigsten verwendete Material auf der Welt. Es wird in sehr grossen Volumen benötigt. Gleichzeitig kostet ein Kubikmeter Beton im Vergleich zum Volumen relativ wenig. Kommen Kosten für einen weiten Transport hinzu, wird der Preis zu hoch, und wir sind nicht mehr konkurrenzfähig.

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