Unternehmen / Industrie

Ein neuer Name für eine neue Phase: LafargeHolcim wird Holcim

Analyse | Sechs Jahre nach der Fusion mit Lafarge soll der Doppelname dem einfachen Holcim weichen.

LafargeHolcim gibt sich einen neuen, alten Namen: Holcim. An der Generalversammlung am 4. Mai werden die Aktionäre über den Namenswechsel abstimmen. Die Umbenennung soll Zeichen sein für eine neue Phase.

Denn LafargeHolcim – der grösste Zementhersteller der Welt ausserhalb Chinas – will mehr sein als das. Dies auch, weil Anleger an der klimaschädlichen und kapitalintensiven Zementherstellung nur noch wenig Gefallen finden. Das Gros der Analysten hält die Aktie seit langem für unterbewertet.

CEO Jan Jenisch krempelt den Konzern daher seit seinem Amtsantritt im Herbst 2017 um. Die Zementproduktion soll nachhaltiger werden, zudem sollen andere Standbeine mit höherer Kapitalrendite gestärkt werden. Beides soll dem Aktienkurs helfen. «Der neue Name steht für diese Transformation, die neue Phase, in der sich der Konzern befindet», sagt Yves Böni, Sprecher von LafargeHolcim. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?