Unternehmen / Industrie

Landis+Gyr blickt besorgt in die Zukunft

Der Hersteller von Stromzähler hat einen negativen Einfluss von Covid-19 auf seinen Geschäftsgang festgestellt.

(AWP) Landis+Gyr (LAND 63.2 -0.32%) reduziert wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus und wegen einer Abschwächung der Nachfrage in Nordamerika die bisherigen Prognosen. Anlässlich eines Investorentages von Ende Januar hatte das Unternehmen bereits verlauten lassen, dass die Ergebnisse im per Ende März endenden Geschäftsjahr am unteren Ende der Vorhersagen vom vergangenen Oktober zu liegen kommen dürften.

In der Zwischenzeit seien die Auswirkungen von Covid-19 und eine weitere Abschwächung der Nachfrage in Nordamerika hinzugekommen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Dies sowie die erhöhte Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Coronavirus liessen für das Geschäftsjahr 2019/20 einen leichten Rückgang des Umsatzes um währungsbereinigt rund 2% erwarten.

Der bereinigte operative Gewinn auf Stufe Ebitda sowie der freie Cashflow dürften am unteren Ende der im Oktober genannten Bandbreite ausfallen oder leicht darunter. Landis+Gyr hatte im Oktober ein währungsbereinigtes Umsatzplus im Bereich von 1 bis 4%, einen bereinigten Ebitda zwischen 240 und 255 Mio. $ sowie einen freien Cashflow zwischen 120 und 135 Mio. in Aussicht gestellt.

Mehrere wichtige Kunden hätten kürzlich darüber informiert, dass die Installation von intelligenten Stromzählern reduziert oder aufgeschoben werde, schreibt Landis+Gyr weiter; dies aufgrund der Corona-bedingten Beschränkungen durch die Regierungen. Diese Massnahmen würden zu Umsatzverzögerungen führen, bis sie wieder aufgehoben seien. Der Umsatz des kommenden Geschäftsjahres 2020/21 könnte davon wesentlich beeinträchtigt werden.

Die komplette Historie zu Landis + Gyr finden Sie hier. »