Unternehmen / Industrie

Landis+Gyr dämpft die Erwartungen der Investoren

Analyse | Weniger Wachstum, ein grosser Abschreiber und eine neue Dividendenpolitik. Der neue CEO will das Anlegervertrauen gewinnen. Das gelingt bislang.

An der Börse läuft es für den Stromzähler-Hersteller Landis+Gyr derzeit gut. Die Aktien sind seit letztem Oktober im Steigflug und haben 40% gewonnen. Doch das hat mehr mit Zukunftshoffnungen als mit der Gegenwart zu tun. Werner Lieberherr, seit März 2020 CEO beim Elektrotechniker, sprach am Mittwoch anlässlich seines ersten Investorentages vor Medienvertretern Klartext: «Wir müssen zuerst unser Haus in Ordnung bringen, das hat erste Priorität.»

Landis hat stark unter der Pandemie gelitten. Zwischen April und September 2020 ging mehr als ein Viertel des Umsatzes verloren. Im wichtigsten Markt USA gar 30%. Die damals gesenkte Jahresprognose per Ende März von 1,3 bis 1,4 Mrd. $ wird bestätigt, zudem soll sich die Ebitda-Marge im Vergleich zum ersten Halbjahr (8%) etwas ausweiten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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