Unternehmen / Industrie

Landis+Gyr verliert mehr als ein Viertel des Umsatzes

Analyse | Die Pandemie und regulatorische Verzögerungen belasten. Eine Dividende soll es dennoch geben.

Die pandemiebedingten Einschränkungen haben Landis+Gyr das erste Halbjahr (April bis September) ordentlich verhagelt. Viele Türen blieben für die Monteure der intelligenten Stromzähler des Zuger Unternehmens geschlossen, sodass Aufträge nicht ausgeführt werden konnten. Hinzu kamen regulatorische Verzögerungen bei der Genehmigung von Projekten vor allem in den USA, reduzierte Ausschreibungen und zögerliche Auftragsvergaben. Der Umsatz ging währungsbereinigt 27,1% auf 623,5 Mio. $ zurück, wie der Anbieter von Strommessgeräten rund zwei Wochen früher als geplant mitgeteilt hat.

Aus dem Auftragseingang von 456,9 Mio. $ folgt für das erste Halbjahr ein Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz (Book to Bill) von 0,73, was ein rückläufiges Geschäft indiziert. In der Folge ist der Auftragsbestand mit 2,1 Mrd. $ rund 17% niedriger als in der Vorjahresperiode. Stornierungen habe es kaum gegeben. Projekte seien nur verschoben worden, hiess es in der Mitteilung. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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