Unternehmen / Schweiz

Landis+Gyr wird abgestraft

Analyse | Die Herstellerin von Stromzählern gehörte 2019 zu den Überfliegern. Nun reicht schon eine geringfügig negative Nachricht, um sie auf Talfahrt zu schicken.

Es ist ein unspektakuläres Communiqué, das Landis+Gyr am Morgen des Investorentages veröffentlicht hat: Die Dividendenausschüttung wird ab 2020 nicht mehr «mindestens», sondern «ungefähr» 75% des freien Cashflows betragen. Und: Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 (per Ende März) würden sich am «unteren Ende» der Prognose einpendeln.

Nachdem das Unternehmen erst im Oktober anlässlich der Publikation der Halbjahreszahlen die Erwartungen zum Umsatzwachstum von 2 bis 5% auf 1 bis 4% heruntergeschraubt hatte, war eigentlich schon klar, dass die Resultate am unteren Ende dieser neuen Bandbreite liegen werden. Ebitda- und Cashflow-Prognose sind mit 240 bis 255 Mio. $ und 120 bis 135 Mio. $ unverändert.

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