Unternehmen / Industrie

Landis+Gyr wird smarter

Analyse | Der Energiemanagementspezialist überzeugt, obwohl kurzfristig die Herausforderungen überwiegen.

Jetzt auch noch Lieferengpässe. Weltweite Knappheiten an Gütern und Transportkapazitäten kosteten Landis+Gyr (L+G) im per Ende September abgeschlossenen Halbjahr 40 Mio. $ oder 5,7% des Umsatzes. Beim Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) schlugen die Schwierigkeiten mit 10,5 Mio. $ zu Buche, teilte das Unternehmen am Donnerstagmorgen mit.

Die drei Sparten Americas, Emea (Europa, Naher Osten und Afrika) sowie Asia Pacific waren unterschiedlich betroffen, erklärte CEO Werner Lieberherr an einer Konferenz mit Medienvertretern: «Der Umsatzrückgang traf vor allem Americas, weil hier ein Supplier nicht liefern konnte.» Die hohen Transportkosten hingegen kosteten vor allem in Emea Margenpunkte.

«Wachsende Herausforderungen»

Die Situation hat sich für L+G vor allem in den vergangenen Wochen verschlechtert, nachdem das Unternehmen zuvor noch geschützt war durch Lagerbestände und langfristige Vereinbarungen. Im zweiten Halbjahr werden die «anhaltenden und wachsenden Herausforderungen in den Lieferketten» das Ergebnis noch stärker belasten, machte Lieberherr klar. Am Ausblick für das Geschäftsjahr – Umsatzwachstum 7 bis 11% und eine bereinigte Ebitda-Marge zwischen 9 und 10,5% – hält das Management fest, erwartet aber ein Ergebnis am unteren Ende der Bandbreiten.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare