Unternehmen / Schweiz

Bei Landis+Gyr zeichnen sich Verbesserungen ab

Analyse | Der Hersteller von Stromzählern schreibt Verlust. Die grösste Sparte Americas dürfte sich erholen, aber es dauert noch.

Eigentlich sind die Aussichten für Landis+Gyr sehr gut. Smart Metering wird mit der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien, der Energieeffizienz und der Elektromobilität immer wichtiger. Zusätzlichen Schub bekommt das Geschäft mit dem Investitionsprogramm des US-Präsidenten Joe Biden, wovon auch die Zuger Landis+Gyr profitieren dürfte, denn Americas ist die mit Abstand wichtigste und profitabelste Sparte.

Doch ausgerechnet hier harzt das Geschäft schon länger. Zu den regulatorischen Verzögerungen kam im Geschäftsjahr 2020 (per Ende März) die Pandemie. Zudem war Landis+Gyr technisch in Rückstand geraten, wie CEO Werner Lieberherr nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr eingestand.

Neue Aufträge in USA erwartet

Mittlerweile sei dieser Rückstand mit dem neuen Stromzähler Revelo behoben, sagte Lieberherr im Gespräch mit Medienvertretern am Mittwochmorgen. Auch die regulatorischen Verzögerungen sollten sich legen, mehrere Energieversorger hätten von den Behörden grünes Licht für neue Stromzähler bekommen, und Landis+Gyr erwarte hier spätestens im Juli neue Aufträge. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?