Millionen von Menschen ohne Strom und ohne fliessendes Wasser, über achtzig Todesopfer und ein Sachschaden von rund 200 Mrd. $. So lautet die Bilanz eines tage­langen Stromausfalls im US-Bundesstaat Texas vor wenigen Wochen. Mehrere Winterstürme hatten den Stromausfall verursacht: Vor allem ungenügend für extreme Wetterereignisse gerüstete Gaskraftwerke sorgten für einen deutlichen Rückgang des Stromangebots, gleichzeitig stieg die Nachfrage aufgrund der tiefen Tempe­raturen enorm.

Um Nachfrage und Angebot wieder ins Lot zu bringen, stellte die Übertragungsnetzbetreiberin Ercot den Verbrauchern den Strom ab. Während manche Menschen bei Aussentempe­raturen bis zu –19 Grad Celsius um ihr ­Leben kämpften – zu den häufigsten ­Todesursachen zählten Unterkühlung und Kohlenmonoxidvergiftung –, standen Hochhäuser in den Innenstädten teilweise hell erleuchtet – und leer. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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