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Märkte / Immobilien

Langfristige Hypothekarzinsen: Es geht noch tiefer

Der Zins für eine zehnjährige Festhypothek beträgt im Schnitt noch 1,38%. Das ist deutlich weniger als Anfang Jahr.

Hauskäufer können sich freuen. Langjährige Immobilienkredite sind zum Jahresende günstiger geworden. Beinahe alle Schweizer Anbieter haben den Zins auf den Langläufer seit November etwas gesenkt. Bei den kurz- und den mittelfristigen Festhypotheken zeigt die Tendenz dagegen leicht nach oben.

Den deutlichsten Abschlag bei den zehnjährigen Hypotheken hat mit 8 Basispunkten (100 Bp = 1 Prozentpunkt) die Zürcher Kantonalbank vorgenommen. Auch Credit Suisse (CSGN 18.28 0.77%) (–7 Bp) verlangt weniger als im Vormonat. Gegen den Trend haben Hypo Lenzburg und Zurich Insurance (ZURN 317.6 -0.16%) den Zins um 2 Bp angehoben.

Weniger klar ist das Bild bei den kurzfristigen Hypotheken. Homegate und Swiss Life (SLHN 358.8 0.06%) haben den Satz auf dreijährige Kredite jeweils 4 Bp heraufgesetzt, während die meisten Anbieter gleich viel verlangen wie im Vormonat. Günstiger geworden sind kurz- und mittelfristige Festhypotheken nur bei der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK).

Insgesamt ist die Finanzierung von Wohneigentum in der Schweiz seit Januar günstiger geworden. Im Schnitt bezahlen Kunden noch 0,88% (–4,8 Bp) für eine zweijährige Festhypothek und 1,38% (–12,5 Bp) am langen Ende. Das Zinsniveau in der Schweiz dürfte noch länger tief bleiben. Praktisch alle Finanzinstitute erwarten, dass die Schweizerische Nationalbank den Leitzins 2018 bei –1,25 bis –0,25% belassen wird.