Märkte / Immobilien

Langfristige Hypozinsen sinken weiter

Das Zinsniveau dürfte niedrig bleiben, und in der Krise sollten die Preise von Wohnbauten nicht allzu sehr leiden.

Der Zins der zehnjährigen Hypotheken für Wohneigentum bewegt sich weiter sachte abwärts. Vor der Krise, Mitte Februar, lag der Durchschnitt der dreizehn von FuW beobachteten Anbieter auf dem Tief von 0,98% und damit unter der Marke von 1% – diese war im vergangenen August erstmals vorübergehend unterschritten worden. Während der Marktturbulenzen im März verlangten die Hypothekargeber dann knapp 1,14%. Seither sinkt der langfristige Durchschnittszins und beträgt nun 1,03%.

Wie geht es weiter? Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert Credit Suisse (CS) einen «leichten Anstieg» der Zinsen der Festhypotheken verschiedener Laufzeiten um 15 bis 40 Basispunkte (Bp), das sind 0,15 bis 0,4 Prozentpunkte. Damit bleibe das Zinsniveau «historisch auf sehr tiefem Niveau». Gemäss einer Umfrage in der Hypothekarbranche, publiziert Anfang Monat vom Vergleichsdienst Comparis, erwarten 40% der Teilnehmer stabile langfristige Hypozinsen in den kommenden sechs Monaten. Weitere 40% rechnen mit einem Anstieg von 10 bis 30 Bp. Knapp 20% prognostizieren einen Rückgang.

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