Unternehmen / Konsum

Lastminute rutscht wieder in die Verlustzone

Analyse | Der Markt für das Internet-Reisebüro bleibt schwierig. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Der Online-Reiseagentur Lastminute gelingt es nach wie vor nicht, profitabel zu arbeiten. Im Rahmen vorläufiger Zahlen hatte sie bereits Anfang Februar eine Gewinnwarnung ausgegeben. Die finalen Zahlen zeigen nun: Der Umsatz stagniert, nach 2015 fiel auch 2017 wieder ein Verlust an. Nur 2016 war ein Ausreisser. Die Investoren haben augenscheinlich das Interesse an dem Unternehmen verloren, das sich bald wieder unter der Kontrolle der Gründer befindet. Die Aktien reagierten am Mittwoch kaum.

Zu Lastminute gehören Marken wie Bravofly, Rumbo, Weg.de oder natürlich Lastminute.com. Das Unternehmen vermittelt Reisen über das Internet. Als Bravofly Rumbo Group war es im Frühjahr 2014 an die Börse gekommen. Das erklärte Ziel damals lautete, die Einnahmen aus dem IPO (Initial Public Offering) für Übernahmen zu nutzen, um bei der Konsolidierung des Online-Reisesegments eine Rolle zu spielen. Das hat so nicht funktioniert.

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