Unternehmen / Ausland

Lastwagen laden Hoffnung auf bessere Konjunktur

Erhärten sich die Anzeichen für eine Bodenbildung, eröffnen sich dem frühzyklischen Nutzfahrzeugsegment Kurschancen.

Am 18. Oktober ziehen die Aktien von Volvo 2,4% an. Sieht alltäglich aus, ist es aber nicht. Vor Handelsbeginn hat der Nutzfahrzeugkonzern im Rahmen der Quartalsberichterstattung seinen Branchenausblick für 2020 publiziert. Im Markt für schwere Lastwagen (über 16 Tonnen) rechnet er in Europa und in Nordamerika mit einer gehörigen Kontraktion, hier um 14, dort um 29%. Erwartungen eines Abschwungs finden sich mit Nachdruck bestätigt.

Wenige Tage später wiederholt sich das Muster bei Paccar. Auch der US-Lastwagenbauer stimmt auf geringere Marktvolumen ein, auch sein Kurs steigt. Die Zahlen sind gut. CEO Preston Feight bezeichnet Umsatz und Gewinn als exzellent. Auftragszahlen nennt Paccar jedoch keine. Volvo schon: Die Lastwagenorder liegen 45% unter dem hohen Vorjahresniveau. «Good performance, weakening demand», lautet daher das Fazit von CEO Martin Lundstedt im Aktionärsbrief.

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