Unternehmen / Schweiz

Leerverkäufer stehen vermehrt auf Tech-Aktien

Der US-chinesische Handelsstreit drückt aufs Geschäft von Technologie-Unternehmen und ruft die Shortseller auf den Plan.

Schon lange sind AMS die Lieblinge der Leerverkäufer. Doch lässt ihr Griff nach die Aktien des österreichischen Chipherstellers seit Jahresbeginn laufend nach. Nun wurden AMS an der Spitze der Top Ten vom Pharmaunternehmen Basilea abgelöst. Leerverkäufer spekulieren auf fallende Kurse. Sie verkaufen geliehene Titel in der Erwartung, sie später zu günstigeren Kursen zurückkaufen zu können und dem Verleiher zurückzugeben. Die Differenz streichen sie als Gewinn ein.

Zurzeit sind noch 14% der AMS-Aktien leerverkauft, ein starker Rückgang von 18,5% im Vergleich zum Vormonatszeitraum. Stützend auf die Titel dürfte sich das Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens auswirken sowie mögliche Preissenkungen für iPhones, in denen die AMS-Chips verbaut sind. Dagegen dürften die Titel im Fokus der Leerverkäufe bleiben, nachdem AMS-Kunde Huawei von den USA im Handelsstreit auf eine schwarze Liste gesetzt wurde.

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