Märkte / Emerging Markets

Leise Hoffnung für Schwellenländer

Im Schatten der Oktoberturbulenzen haben sich die Emerging Markets stabilisiert. Argentinien und Brasilien ermutigen Anleger.

Eine erfreuliche Entwicklung ist im Getöse der jüngsten Börsenturbulenzen völlig untergegangen: Die Schwellenländer haben sich in den letzten Wochen stabilisiert. Ihre Währungen und Anleihenmärkte haben sich vom Absturz im ersten Halbjahr etwas erholt.

Die Aktien haben zwar im Oktober ebenfalls an Wert eingebüsst, aber nicht mehr als die Börsen der entwickelten Volkswirtschaften. Und das ist durchaus bemerkenswert, gelten die Emerging Markets doch als riskantere Märkte, von denen sich viele Investoren trennen, sobald es brenzlig wird.

Positive Nachrichten über die Schwellenländer waren zuletzt rar. Seit rund sechs Jahren durchlaufen sie schwierige Zeiten. Wegen der knapperen Dollarliquidität und der höheren US-Zinsen ist ausländisches Kapital nicht mehr so üppig vorhanden, Chinas Hunger auf Rohstoffe hat nachgelassen, und das Wirtschaftswachstum ist abgeflaut.

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