Unternehmen / Industrie

Lem sind gegen schlechte Nachrichten immun

Analyse | Der Komponentenzulieferer leidet. Anleger reagieren dennoch überschwänglich auf die Quartalszahlen.

Die Nachrichten von Lem am Mittwochmorgen waren durchs Band schlecht: Der Umsatz sank um 10,1% auf 74,3 Mio. Fr., währungsbereinigt ging das Geschäft mit Elektrokomponenten um 4,6% zurück. Die Bestellungen sanken im ersten Quartal (April bis Juni) um beinahe ein Drittel, wobei das grössere Segment Industry noch stärker litt (-33,4%) als die schon länger krisengeplagte Sparte Automotive (-30,1%).

Auch die Profitabilität hat sich verschlechtert: Die Bruttomarge reduzierte sich von 46,5% auf 44,5%, was CEO Frank Rehfeld auf Zusatzkosten für die Auslieferung von Gütern mittels Luftfracht zurückführte. Unter dem Strich blieben noch 11,1 Mio. Fr. (-19,8%).

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