Unternehmen / Industrie

Lem macht mobil

Der Elektrokomponentenhersteller profitiert vom Boom der «grünen» Autos. Doch der Markt ist komplex, der Preisdruck steigt.

Etliche kotierte Schweizer Zulieferunternehmen machen mit kleinen, hochpräzisen Komponenten gutes Geld. Zu ihnen zählt die Genfer Lem. Sie stellt vor allem Strom- und Spannungswandler für die Industrie und im Besonderen für die Automobilbranche her.

Die Neunmonatszahlen bestätigen, dass das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr (Abschluss Ende März) nach einer längeren Phase schwachen Wachstums von einem Auftrags- und Umsatzschub erfasst worden ist. Die Bestellungen nahmen fast 18% zu, Umsatz- und Ertragszahlen stiegen ebenfalls prozentual zweistellig.

Im dritten Quartal von September bis Dezember 2017 verbuchte Lem zum sechsten Mal in Folge einen höheren Auftragswert als Umsatz, was auf weiteres Wachstum hindeutet. Allerdings ist die operative Marge, wenngleich immer noch auf komfortablem Niveau von 20%, im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozentpunkte gesunken.

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