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Leonteq-CEO: «2019 war für uns ein Jahr der Transformation»

Lukas Ruflin, CEO von Leonteq, sieht die Plattform für Absicherungsgeschäfte SHIP auf gutem Wege.

Herr Ruflin, Leonteq hat 2019 weniger verdient. Welches Résumé ziehen Sie zum abgelaufenen Geschäftsjahr?
Wir haben in einem anspruchsvollen Marktumfeld ein Zahlenset geliefert, das im Grossen und Ganzen solide ausgefallen ist. Für uns war klar, und wir haben es unseren Investoren auch dementsprechend kommuniziert, dass 2019 für uns ein Transformationsjahr mit wichtigen strategischen Investitionen ist. Dazu gehören der Aufbau unserer Plattform für Absicherungsgeschäfte SHIP sowie die weitere Entwicklung des digitalen Marktplatzes LynQs.

Sie haben gesagt, die Dividendenzahlungen wieder aufnehmen zu wollen. Die Ausschüttung soll 50 Rp. pro Aktie betragen. Welchen Effekt erhoffen Sie sich davon auf den Aktienkurs?
Wir haben den Entscheid unabhängig von möglichen Überlegungen in Bezug auf den Aktienkurs gefällt. Anfang 2018 haben wir unser Geschäft grundlegend analysiert und entschieden, dass wir verschiedene Bereiche transformieren wollen. Zudem war auch wichtig, dass wir unser Eigenkapital stärken konnten. Ein grosser Schritt dabei waren die Kapitalerhöhung 2018 und die insgesamt gute Gewinnkraft in den vergangenen beiden Jahren. In diesem Kontext konnten wir nun wieder mit einer Dividendenpolitik beginnen, möglicherweise etwas früher als erwartet. Aus Aktionärssicht ist es hoffentlich ein erster positiver Schritt in die Zukunft, was das Thema betrifft. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.