Unternehmen / Finanz

Leonteq startet verhalten ins neue Jahr

Analyse | Nach einem Rekordergebnis 2018 haben sich die Aussichten für den Derivatspezialisten bereits wieder eingetrübt.

Auf den ersten Blick ist es paradox: Leonteq präsentiert am Donnerstag ein Rekordergebnis für 2018, und der Aktienkurs gibt zeitweise über 4% nach. Die Paradoxie lässt sich indes erklären. Der Rekord des Derivatspezialisten bei Ertrag (282,4 Mio. Fr., +31%) und Gewinn (91,5 Mio. Fr., +296%) war erwartet worden. Dank einer positiven Gewinnwarnung im Dezember waren die guten Geschäftszahlen im Aktienkurs bereits eingepreist.

Nicht enthalten war offensichtlich die geringere Nachfrage der Kunden nach strukturierten Produkten zum Jahresende 2018, die seit Jahresanfang weiter schwächelt. «Leonteq ist verhalten ins neue Jahr gestartet», sagte Lukas Ruflin, CEO von Leonteq, an der Ergebnispräsentation. Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten wie der Handelsstreit zwischen den USA und China bremsten die Kundenaktivität. In Asien ging 2018 der Kommissionsertrag deshalb sogar zurück, während er in der Schweiz und in Europa kräftig wuchs.

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