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Märkte / Kunstmarkt

Lesenswertes HandbuchSchweizer Kunstgeschichte

Christian von Faber-Castell

Das von Paul-André Jaccard von der Westschweizer Niederlassung des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK und dem Lausanner Kunsthistorikdozenten Sébastien Guéx herausgegebene Handbuch «Le marché de l’art en Suisse – Du XIXe siècle à nos jours» beruht auf den achtzehn deutsch- und französischsprachigen Beiträgen zum gleichnamigen Kolloquium vom 6. und 7. November 2009 in Zürich. Sie skizzieren ein spannendes, wenn auch unvollständiges Bild der Entwicklung des Schweizerischen Kunstmarktes.

So behandelt das Kapitel «Auktionhäuser und Kunstmessen» fast ausschliesslich die Schweizer Niederlassungen von Christie’s und Sotheby’s. Die über fünfzig einheimischen Auktionshäuser bis hin zu internationalen Grössen wie Koller, Stuker und Fischer werden bestenfalls in Nebensätzen erwähnt, nur der Berner Galerie Kornfeld als Co-Sponsor des Buches ist ein Beitrag gewidmet. An Kunstmessen nennen die Autoren nur die Art Basel, andere historisch wichtige Stationen wie die Schweizerische Kunst- und Antiquitätenmesse KAM sucht man im Index vergeblich. Einer Neuauflage des in Französisch und Deutsch geschriebenen Buches, das die Anlagen zu einem Standardwerk der Schweizerischen Kunstmarktgeschichte in sich trägt, sind eine englische Übersetzung sowie eine Überarbeitung des Personen- und Sachwortregisters zu wünschen. Paul-André Jaccard und Sébastien Guéx, «Le marché de l’art en Suisse – Du XIXe siècle à nos jours», SIK – ISEA 2011, deutsch und französisch, ISBN 978-3-908196-79-2, Preis: 48 Fr. CFC

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