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Levi Strauss hofft auf eine halbe Milliarde durch IPO

Der an die New Yorker Börse strebende Jeanshersteller will mit dem Gang aufs Parkett frisches Kapital einsammeln und hofft auf eine Bewertung von mehr als 6 Mrd. $.

(Reuters) Der Jeanshersteller Levi Strauss strebt bei seiner Rückkehr an die Börse eine Marktbewertung von 6,17 Mrd. $ an. Mit dem Gang aufs Parkett sollen bis zu 587 Mio. $ frisches Kapital eingesammelt werden, wie das kalifornische Unternehmen am Montag mitteilte. Rund 36,7 Mio. Aktien werden in einer Preisspanne zwischen 14 und 16$ das Stück angeboten. Den Erlös aus dem Börsengang will der Konzern unter anderem für Zukäufe zum Ausbau seines Markenportfolios nutzen.

Levi Strauss hatte im Februar angekündigt, nach mehr als 30-jähriger Abwesenheit an die Börse zurückzukehren. Die Erben von Levi Strauss, der das Unternehmen 1853 gegründet hatte und als Miterfinder der Jeans gilt, hatten den Kleidungshersteller 1984 von der Börse genommen. Er ist auch heute noch im Familienbesitz. Auch eine Reihe anderer prominenter Unternehmen plant noch in diesem Jahr den Gang an die Wallstreet, dazu gehören etwa der Fahrdienst Uber, die Foto-Plattform Pinterest und der Ferienwohnungen-Vermittler AirBnB.

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