Unternehmen / Ausland

Liberty Global prüft «Alternativen» in der Schweiz

Der Kabelnetzwerkriese kommt mit dem Turnaround im hiesigen Markt nur schleppend voran. Das nährt Spekulationen über einen Zukauf.

Christoph Gisiger, Los Angeles

Liberty Global erhält einen beträchtlichen Mittelzufluss. Der vom US-Medienmogul John Malone kontrollierte Kabelbetreiber verkauft die grössten Bereiche seines europäischen Geschäfts für fast 22 Mrd. $ an Vodafone. Damit hätte er nun reichlich Geld, um die Präsenz seiner Tochtergesellschaft UPC in der Schweiz auszubauen.

«Sowohl beim Preis wie auch beim Kundenvolumen sehen wir uns in der Schweiz nach wie vor mit Gegenwind konfrontiert», sagte CEO Michael Fries am Mittwoch bei der Präsentation der Quartalszahlen. «Es bleibt ein harter Markt. Obschon wir uns anstrengen, die Abwanderung von Kunden zu bremsen, neue Bündelangebote lancieren und eine Plattform mit Sportangeboten aufbauen, wird es Zeit brauchen», räumte er ein.

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