Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 2. Juli 2014

Die Themen: Der ruppige Start der Bravofly-Aktien, die Spekulationen über eine Übernahme von Nobel durch Straumann und Hamlet an der Börse.

«Glück ist etwas, das man zum ersten Mal wahrnimmt, wenn es sich mit grossem Getöse verabschiedet.»
Marcel Achard
(frz. Dramatiker, 1899 bis 1974)

Lieber Investor

Flugreisende wissen: Wenn es während des Flugs heisst «fasten your seat belts», wird’s ruppig – oder es naht die Landung. Für die Aktionäre des Online-Reiseanbieters Bravofly ist die Situation derzeit insofern ähnlich, als der ruhige Flug vorüber ist, bevor er richtig angefangen hat.

Erster Gewitterherd war die Warnung von Konkurrent Odigeo vor einer Woche, am Dienstag war es dann Bravofly selbst, indem das Unternehmen von einer «verschärften Wettbewerbssituation in den Kernmärkten» berichtet hat. Das heisst übersetzt, «wir können die Gewinnerwartungen nicht erfüllen». Dass die Überschrift zur Medienmitteilung «Bravofly Rumbo Group aktualisiert den Finanzkalender» lautete, ist schlicht lächerlich.

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