Unternehmen

Lieblingsaktien mit Comeback-Potenzial 

Viele Wachstumsaktien haben im vergangenen Jahr stark korrigiert. Ob die Talsohle durchschritten ist, ist fraglich. Es bieten sich aber Einstiegschancen.

Beatrice Bösiger, Jeffrey Vögeli

Vielen «Börsen-Darlings» des vergangenen Jahres weht aktuell ein schärferer Wind entgegen. Das ­beschränkt sich nicht nur auf US-Tech-Konzerne. «Finanz und Wirtschaft» hat unter den grossen und mittelgrossen Schweizer Unternehmen diejenigen ermittelt, die weit unter ihren Höchstwerten des vergangenen Jahres handeln, Neben dem Pharmazulieferer Bachem und dem Labortechniker Tecan zählen etwa auch der Hersteller von Computerzubehör Logitech, der Interroll oder der Investmentspezialist Partners Group zu den Verlierern.

Grund für die Kursverluste sind aber nicht operative Schwächen der einzelnen Gesellschaften. «Der Börsenkurs und die Art und Weise, wie ein Unternehmen arbeitet, sind zwei unterschiedliche Sachen», sagt Peter Romanzina, Chefanalyst bei Vontobel. Wichtigster Auslöser für die Kurskorrektur ist die Erwartung steigender Zinsen, die Mitte des vergangenen Jahres begonnen hat, sich im Markt zu manifestieren. Die Bewertung von Wachstumsaktien, die 2021 nicht nur in der Schweiz teilweise substanziell überschossen haben,  wurde dadurch gedrückt.

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