Unternehmen / Industrie

Lieferkettenprobleme belasten V-Zug

Der Haushaltsgerätehersteller spürt die Engpässe in der Lieferkette und warnt vor ihren Auswirkungen auf das Ergebnis im ersten Semester.

(AWP) Mit Blick auf die Mittelfristziele zeigt sich das Unternehmen aber optimistisch, «Sobald sich die Situation in den Beschaffungsmärkten stabilisiert hat».

Engpässe in den Zulieferketten und weiterhin steigende Beschaffungskosten werden trotz anhaltend hoher Nachfrage Umsatz und Betriebsergebnis aber zunächst belasten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Ab Ende März habe sich die Situation in den Zulieferketten nochmals unerwartet deutlich verschlechtert, unter anderem auch im Zusammenhang mit dem strikten Covid-Lockdown im Grossraum Shanghai.

Praktisch in allen Einkaufsmaterialgruppen gebe es Herausforderungen und Disruptionen, insbesondere aber bei der Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten und Mikrochips. Dies führe teilweise zu Lieferverzögerungen und zu weiter ansteigenden Beschaffungskosten.

V-Zug (VZUG 90.80 +2.02%) hatte Mitte März für das erste Semester 2022 eine operative Gewinnmarge (Ebit) im Rahmen des zweiten Halbjahres 2021 in Aussicht gestellt und für das Gesamtjahr 2022 eine Ebit-Marge von 10% zum Ziel erhoben, dass 2021 bereits knapp erreicht wurde.

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