Unternehmen / Technologie

Lina Khan: Anführerin der Monopolfeinde

Die junge Pakistani-Amerikanerin Lina Khan leitet nun die US-Wettbewerbsaufsicht. Der Kampf gegen die Tech-Riesen tritt in eine heisse Phase.

Eine 32-Jährige als Chefin einer der wichtigsten Wettbewerbsbehörden der USA: Die Kritiker der Monopolmacht der Tech-Riesen werten die Bestätigung von Lina Khan als Vorsitzende der Federal Trade Commission (FTC) als grossen Sieg. Denn Khan hat sich so explizit wie wenige Wettbewerbsexperten für eine Aufspaltung von Amazon, Google und Co. ausgesprochen. Umso erstaunlicher, dass sie auch viele Republikaner bei der Abstimmung im Senat für sich gewinnen konnte.

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren erklärte euphorisch: «Mit der Vorsitzenden Khan als Anführerin haben wir eine riesige Gelegenheit.» Nun sei ein struktureller Wandel möglich mit neuen Massnahmen gegen die Monopole, «welche unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie gefährden.» Denn wie Warren kritisiert Khan, Rechtsprofessorin an der New Yorker Columbia-Universität, dass die Wettbewerbspolitik in den vergangenen Jahrzehnten jeden Biss verloren habe. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?