Schokoladenplatz 1 in Kilchberg am Zürichsee. Das neue Schokolademuseum am Hauptsitz von Lindt steht stellvertretend für die Qualität der Aktien. Ein repräsentatives Projekt, das aus der Zeit fällt, aber den langfristigen ­Erfolg des Unternehmens spiegelt.

Das war nicht immer so. Als Ernst ­Tanner 1993 die operative Führung von Firmenpatron Rudolph R. Sprüngli übernahm, galt Lindt & Sprüngli als ange­schlagener Übernahmekandidat. Doch der in den USA geschulte Marketing- und Expansionsspezialist Tanner reorganisierte den Konzern und setzte erfolgreich auf Innovationen und hohe Qualitäts­ansprüche. Schon damals galt der Schokolademarkt als «reif», weshalb den Werbeaktivitäten eine besondere Bedeutung zukam. So konnte sich Lindt & Sprüngli im obersten Preissegment positionieren. Das Anlageurteil von «Finanz und Wirtschaft» lautete schon 1994: Qualität kostet. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Weitere Artikel aus dem Dossier «Die Analyse»

Alle Artikel »

Leser-Kommentare