Märkte / Devisen

Liquiditätsspritze für die Schwellenmärkte

Das Fed bestimmt nicht nur die US-Geldpolitik, sondern könnte einen starken Impuls für die Emerging Markets setzen. Sie hoffen auf eine lange Dollarschwäche.

Die Schwellenmärkte kommen bei den Anlegern wieder in Mode. Die Gründe dafür sind klar: Es ­locken bei den Anleihen relativ hohe Ren­diten, gleichzeitig scheint sich die wirtschaftliche Situation in den Ländern zu stabilisieren. Ihre Staatsanleihen in Hartwährung – grossteils emittiert in Dollar – rentieren gemäss einem Index von JPMorgan durchschnittlich noch 4%.

Analysten von Barclays rapportieren: «Anleihen in Hartwährungen haben am meisten profitiert und zeigten den stärksten Zufluss in diesem Jahr.» Dagegen sind Bonds, die in lokalen Währungen emittiert wurden, noch wenig gefragt. Die Zahlen sind auch noch klein: Im März haben ­Anleger teils über 20 Mrd. $ pro Woche aus den Schwellenländern abgezogen. Nun fliessen gerade einmal 3 Mrd. $ zu.

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