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Unternehmen / Finanz

LLB baut Geschäft in Österreich aus

Die Liechtensteinische Landesbank erhöht mit der Übernahme der Semper Constantia Privatbank ihr Kundenvermögen um 17 Mrd. Fr.

(AWP) Die Liechtensteiner Landesbank (LLB (LLB 49.8 -0.3%)) lässt auf ihre Ankündigung vom Montag Taten folgen und baut das Geschäft in Österreich aus. Dafür übernimmt sie die Semper Constantia Privatbank mit Sitz in Wien. Der Kaufpreis liegt bei rund 185 Mio. €, bestehend aus Eigenkapital und Goodwill, und wird teilweise in bar und in Aktien abgegolten. Die LLB setzt dafür 1,85 Mio. eigene Aktien ein.

Diese Transaktion erhöht das Kundenvermögen um rund 17 Mrd. Fr., wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Neu weise die LLB dann ein Geschäftsvolumen von 75 Mrd. Fr. aus und werde auch nach der Transaktion über eine sehr hohe finanzielle Stabilität und Sicherheit verfügen.

Bereits Anfang der Woche hatte die LLB angekündigt, dass Gespräche für akquisitorisches Wachstum in Österreich geführt würden. Zudem soll das Fondsgeschäft auch in der Schweiz ausgebaut werden, hiess es am Montag. Im Rahmen der Strategie «StepUp2020» hatte sich die Bank ein Geschäftsvolumen von über 70 Mrd. Fr. bis 2020 als Ziel auf Fahnen geschrieben. Das sei nun «frühzeitig deutlich übertroffen worden», sagt Georg Wohlwend, VR-Präsident der LLB, in der Mitteilung.

Fusion mit Österreich-Tochter im zweiten Schritt

Die Übernahme erfolgt in zwei Schritten. Voraussichtlich im Juli übernehme die LLB die Semper Constantia. Im September 2018 sei dann geplant, die Semper Constantia mit der LLB Österreich zur Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) AG zu fusionieren. CEO der neuen Tochter werde Bernhard Ramsauer, Gabriel Brenne soll Vorsitzender des Aufsichtsrats werden. 2019 soll Ramsauer dann in den Aufsichtsrat der LLB Österreich wechseln.

Neben Liechtenstein und der Schweiz sei Österreich einer der drei Heimmärkte der LLB-Gruppe, wird die Übernahme strategisch begründet. Damit werde nun das Vermögensverwaltungsgeschäft im Nachbarland signifikant ausgebaut und man sei nach der Fusion «bestens positioniert», um weiter wachsen zu können.

Semper-Aktionäre beteiligen sich an LLB

Die derzeitigen Hauptaktionäre der Semper Constantia planen zudem, sich in Höhe von rund 6% an der LLB zu beteiligen, heisst es weiter. Der derzeitige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Semper Constantia, Karl Sevelda, soll zudem der Generalversammlung im Mai 2018 zur Wahl als Aufsichtsratsmitglied der LLB vorgeschlagen werden.

Die komplette Historie zu LLB finden Sie hier. »