Unternehmen / Finanz

LLB muss weiter sparen

Analyse | Die staatliche Bank hält den Gewinn, ist aber nicht vor Corona gefeit.

Die negativen Effekte, die auf dem Halbjahresergebnis der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) lasten, sind zahlreich. Kreditrückstellungen, sinkende US-Zinsen, tiefere Kundenvermögen, Buchverluste auf Finanzanlagen: Die LLB-Gruppe, die in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz aktiv ist, hat in allen Geschäftsbereichen mit Widrigkeiten kämpfen müssen. Das zeigt sich im Ertrag. Er nahm gegenüber der Vorjahresperiode 5,9% ab.

Vor allem anderen dämpfte die Risikovorsorge. Die Rückstellungen auf das Kreditbuch (13,8 Mio. Fr.) sorgten dafür, dass der ohnehin reduzierte Zinsertrag netto fast ein Viertel tiefer ausfiel. Wie stark der Posten im laufenden Semester bremst, muss sich zeigen. Finanzchef Christoph Reich sagte an der Bilanzpräsentation am Dienstag, die weitere Vorsorge sei davon abhängig, wann die wirtschaftliche Er­holung einsetze. «Die aktuelle Situation stimmt aber optimistisch.»$

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