Märkte

Euroland schlittert in neue Rezession

Die Einkaufsmanagerindizes deuten auf schrumpfende Wirtschaften hin. Die Dienstleister leiden besonders unter den neuerlichen Einschränkungen.

(Reuters) Der Euro-Zone droht wegen der zweiten Corona-Welle ein Rückfall in die Rezession. Der Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, fiel im November um 4,9 auf 45,1 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit Mai, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte.

Das Barometer rutschte damit klar unter die Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum signalisiert. «Aufgrund der neuerlichen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen ist die Euro-Zone im November wieder in eine ernste Krise geschlittert», sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

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