Märkte / Makro

Lockern wird immer schwieriger

Zentralbanken stossen mit ihren Massnahmen an die Grenzen des Machbaren. Aber die Märkte verlangen neue Impulse.

Es besteht kein Grund, überzureagieren. Die Botschaft, die Christine ­Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), am Donnerstag an die Medien gerichtet hat, bezieht sich auf die Gefahr, die von der Euroaufwertung ausgeht. Aber sie steht stellvertretend für den Ansatz, den Notenbanken derzeit generell verfolgen.

Drei Monate nach dem Ende der Lockdowns und dem Beginn der Erholung in den meisten Ländern kommen Zweifel am Fortgang der Besserung auf. Zudem korrigieren die Aktienkurse. Reflexartig ­erschallt daraufhin der Ruf nach Unterstützung an die Zentralbanken. Aber sind sie dazu überhaupt in der Lage?

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