Unternehmen / Schweiz

Logitech bricht die Nachfrage weg

Analyse | Konsumenten kaufen deutlich weniger Computerzubehör als früher. Logitech korrigiert die Prognose hart nach unten.

PC-Peripheriegeräte wie Maus und Keyboard gelten als Grundausstattung eines Computers. Wenn Konsumenten für Lebensmittel, Benzin und Energie wegen der Inflation mehr Geld in die Hand nehmen müssen, wird bei den teureren Computer-Gadgets wie etwa Gamingzubehör und Tablets gespart. Das hat der Lausanner PC-Peripheriehersteller Logitech im ersten Geschäftsquartal 2022/23 zu spüren bekommen. Und zwar mit voller Wucht.

Der Umsatz des Unternehmens sank im Jahresvergleich 12% auf 1160 Mio. $. Im Gesamtjahr erwartet Logitech aufgrund der makroökonomischen Entwicklung nun einen moderaten Umsatzrückgang und will Kosten reduzieren. «Wir glauben, dass es nur vernünftig ist, dass wir eine konservativere Sicht einnehmen als noch zuvor», sagte CEO Bracken Darrell bei der Analystenkonferenz am Dienstag. An der Börse verloren die Aktien am Morgen kurzzeitig mehr als 6%, machten die Verluste im Tagesverlauf aber wieder wett.

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