Märkte / Makro

Lohninflation macht Börsen Angst

Die robuste US-Wirtschaft hat eine Schattenseite: Unternehmen und Anleger sorgen sich um einen Sprung bei den Lohnkosten.

Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin sehr robust: Die Arbeitslosigkeit sinkt stetig und notiert so tief wie zuletzt vor fünfzig Jahren. An der Börse ist die gute Lage aber ein Grund für Besorgnis. Denn führt die Knappheit an Arbeitskräften zu schnell steigenden Löhnen, drücken die höheren Kosten die Margen nach unten. Das hätte gravierende Folgen für den Aktienmarkt.

Über die vergangenen Jahre sind die Lohnstückkosten – ein Mass für die Arbeitskosten im Verhältnis zur Produktion – im Verhältnis zu den Preisen gestiegen. Das hat den Anteil der Unternehmensgewinne an der Wertschöpfung sinken lassen. Nun könnte die Lohninflation von staatlicher Seite angeheizt werden: In einigen US-Bundesstaaten wurde zu Jahresbeginn der Mindestlohn angehoben. In fünf Staaten erhöht er sich um über 10% – im grössten Staat, in Kalifornien, immerhin um 8%. Auch in anderen Industrieländern nimmt das Lohnwachstum Fahrt auf.

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