Unternehmen / Finanz

Londons Reiche locken Schweizer Banken

Schweizer Privatbanken bauen ihr Geschäft in London mit Vollgas aus – trotz Unsicherheiten rund um den Brexit.

Auf diese Gelegenheit hatte Guy de Picciotto geduldig gewartet. Mitte Juli kaufte der Chef der Genfer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) die Londoner Investmentgesellschaft ACPI. Es war kein grosser Deal, aber ein geschickter Schachzug. Der Nischenanbieter fokussiert auf massgeschneiderte Anlagelösungen für vermögende Personen und verwaltet 2 Mrd. £ (umgerechnet 2,6 Mrd. Fr.). Im Vergleich dazu kommt UBP auf rund 128 Mrd. Fr. verwaltete Vermögen. Die Genfer Bank hat ihre Position in der Themse-Stadt gestärkt.

Mit diesem Vorstoss steht die UBP nicht allein da. Auch andere Schweizer Privatbanken forcieren derzeit ihre Präsenz auf der britischen Insel. Vor allem die Bank Julius Bär und Lombard Odier haben ihre Präsenz in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut. Auch aus Kreisen von Pictet sowie den Wealth-Management-Bereichen von UBS und Credit Suisse ist zu hören, dass in und um London investiert wird.

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