Unternehmen / Gesundheit

Lonza-Geschäft passt zu Lanxess

Der deutsche Chemiekonzern könnte aus den Spezialchemieaktivitäten von Lonza beträchtlichen Nutzen ziehen.

Wegen Lonza rauchen derzeit vielenorts die Köpfe. Gebrütet wird über den Verkaufsunterlagen, die der Pharmazulieferer mit der UBS zu seinem Spezialchemiegeschäfts erstellt und an interessierte Parteien verschickt hat. Dem Vernehmen nach macht Lonza im Verkaufsprozess Tempo. Der Verwaltungsrat hatte am 23. Juli entschieden, Lonza Specialty Ingredients (LSI) zu verkaufen und die Aktivitäten auf Pharma und Biotech zu konzentrieren. LSI stand im ersten Halbjahr 2020 für 27% des Umsatzes und gut 17% des Kern-Ebitda der Segmente.

Glaubt man der Liste, die Bloomberg vor Monatsfrist mit Verweis auf informierte Personen veröffentlicht hat, besteht reges Interesse. Sie enthält fast alles, was im Private-Equity-Bereich Rang und Namen hat. Bain Capital und Cinven wollen demnach gemeinsam bieten, Advent International, Blackstone, Carlyle, EQT, KKR, Lone Star und Partners Group allein. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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