Lonza sind seit mehr als fünf Jahren ein gutes Beispiel, dass sich der Kauf teurer Aktien lohnen kann – und dass «teuer» relativ ist. In den Jahren 2013 und 2014 lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zwischen 10 und 11, die Aktien wurden gemieden, das Unternehmen hatte mit Problemen zu kämpfen. Bereits zwei Jahre später wiesen sie ein KGV von 20 auf.

Nach der Übernahme der auf antimikrobielle Anwendungen spezialisierten US-Gesellschaft Arch 2011 stieg die Verschuldung markant, das Pharmageschäft galt als volatil, die Rentabilität war tief. Ab Mai 2012 restrukturierte der damals neue CEO Richard Ridinger, verkaufte einzelne Arch-Geschäftsbereiche, schloss unprofitable Werke. Die Rentabilität und der Aktienkurs haben sich so rasch verbessert.

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