Unternehmen / Gesundheit

Lonza verabschiedet sich aus einer Nische

Der Pharmazulieferer will zwei Fabriken, eine in Frankreich und eine Schottland, an die deutsche NextPharma verkaufen.

(AWP) Der Pharmazulieferer Lonza (LONN 533.40 -2.09%) plant die Trennung von zwei Standorten in Frankreich und Grossbritannien. Damit will sich der Konzern von der Produktion von Softgels sowie mit Flüssigkeiten gefüllten Pillen verabschieden.

Interessent für die beiden Fabriken mit insgesamt rund 390 Mitarbeitern ist die deutsche NextPharma. Mit dieser hat Lonza eine Absichtserklärung für den Besitzerwechsel der beiden Standorte unterschrieben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Transaktion unterliegt allerdings noch verschiedenen Bedingungen und Zulassungen der Behörden. Zudem muss noch mit den jeweiligen Arbeitnehmerorganisationen vor Ort gesprochen werden.

In der Fabrik im französischen Ploermel beschäftigt Lonza derzeit rund 260 Mitarbeiter und im schottischen Edinburgh etwa 130. Sollte der Deal zustande kommen, wollen die beiden Firmen für einen für die Kunden reibungslosen Übergang sorgen. Finanzielle Details zum geplanten Wechsel werden keine genannt.

Eine Sprecherin von Lonza wollte gegenüber AWP auch keine Angaben zum Umsatz der beiden Standorte machen. Sie sagte lediglich, dass es sich um Nischenproduktionen handle.

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