Unternehmen / Gesundheit

Lonza lässt die Katze aus dem Sack

Analyse | Schweiz Die Pharmaauftragsfertigerin kündigt den Verkauf der Sparte LSI an. Sie hat starke Halbjahreszahlen vorgelegt und ist deutlich profitabler geworden.

Die Entscheidung zum Verkauf der Sparte LSI hat am Freitag die Halbjahreszahlen überstrahlt. Lonza hat in der Coronapandemie Eckwerte ausgewiesen, die die Erwartungen zumeist übertrafen, und damit bestätigt, dass sie zu Recht als eine Gewinnerin in dieser Krise angesehen wird.

Einzig der starke Franken bremste das Wachstum. In der Schweizer Währung legte der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode lediglich 3,3% auf 3,1 Mrd. zu. In Lokalwährungen kletterte er 7,7%. Der Gewinn stieg überproportional, die Profitabilität verbesserte sich. 

Dennoch beliessen das Management um Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim Albert Baehny die Prognose für das Gesamtjahr. Das Umsatzwachstum soll zu konstanten Wechselkursen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Die Kernbetriebsgewinnmarge werde «stabil» bleiben. Im Vorjahr hatte sie 27,4% erreicht.

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