Unternehmen / Finanz

Lücken in Raiffeisens Aufarbeitung der Vincenz-Ära

Die Bank fordert im Strafprozess von Ex-CEO und seinem Geschäftspartner 13 Mio. Fr. Dabei muss es aber nicht bleiben.

Pierin Vincenz, der frühere Raiffeisen-CEO, muss sich nächstes Jahr vor Gericht verantworten. Die Vorwürfe der Staats­anwaltschaft haben es in sich. Und die Bank könnte weitere Personen zur Verantwortung ziehen. Auch wenn sie die Ära Vincenz noch nicht bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet hat.

Guy Lachappelle, Verwaltungsrats­präsident (VRP) von Raiffeisen Schweiz,  sagte schon im Juni zu FuW, die Bank ­behalte sich vor, weitere «Schadenersatz­ansprüche zu stellen». Bereits jetzt will sie im Prozess gegen den Ex-Chef Geld sehen. Wie FuW erfahren hat, fordert sie von Vincenz und seinem Geschäftspartner Beat Stocker 13 Mio. Fr. – die Mehrheit davon von Stocker. Genau gesagt fordert es die Staatsanwaltschaft für Raiffeisen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare