Unternehmen / Gesundheit

Roche braucht mehr Pferde im Stall

Analyse | Der designierte Roche-Verwaltungsratspräsident Christoph Franz hat anders als sein Kollege Jörg Reinhardt bei Novartis keinen sofortigen Handlungsbedarf. Doch Roche hat ein Klumpenrisiko in der Onkologie.

Der designierte neue Verwaltungsratspräsident von Roche, Christoph Franz, kann seinem Wechsel vom deutschen Luftfahrtkonzern Lufthansa zum Basler Pharmariesen gelassen entgegensehen. Anders als sein Kollege Jörg Reinhardt, der den Posten als neuer VRP von Novartis schon Anfang August angetreten hat, dürfte Franz die Strategie und die Konzernausrichtung nicht umgehend auf die Probe stellen, wenn er wie geplant nach der Roche-GV am 4. März seine neue Aufgabe übernimmt. Roche ist Weltmarktführer im margenträchtigen Geschäft mit Krebsmedikamenten und muss im Gegensatz zu Novartis gegenwärtig auch keine grösseren Umsatzverluste wegen des Ablaufs wichtiger Patente kompensieren.

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