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LUKB bestätigt ihre Ziele

Die Luzerner Kantonalbank legt gemischte Zahlen für das erste Quartal 2022 vor. Unter dem Strich verdient sie mehr.

(AWP) Die Luzerner Kantonalbank (LUKN 414.50 -0.48%) (LUKB) hat im ersten Quartal 2022 ein etwas gemischtes Resultat vorgelegt. Unterm Strich blieb zwar mehr Gewinn, der Geschäftserfolg lag aber unter dem Vorjahreswert. Beim Ausblick hält die Bank an ihrem Ziel fest.

Die Kantonalbank erzielte beim Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung ein um 5,4% tieferes Ergebnis von 70,1 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierte derweil ein um 1,6% höherer Konzerngewinn von 55,6 Mio. Fr., teilte die Bank am Freitag mit.

Besseres Zinsgeschäft, Handelsgeschäft tiefer

Im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Zinsengeschäft, konnte die LUKB über die ersten drei Monate den Nettoerfolg um 1,2% auf 95,7 Mio. Fr. steigern. Zulegen konnte die Bank darüber hinaus im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+9,2% auf 31,7 Mio Fr.). Dies zeige, dass man mit der Verbreiterung der Ertragsbasis «auf gutem Weg» sei, so die Bank.

Hingegen ging das Handelsgeschäft nach dem starken Ergebnis im Vorjahr um 14% auf 13,3 Mio. Fr. zurück. Der gesamte Geschäftsertrag lag mit 146,0 Mio. knapp – nämlich um 0,7% – unter dem Vorjahr.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 2,6% auf 66,4 Mio. Fr. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich per Ende des Quartals auf 44,0% (2021: 42,6%).

Bilanzsumme gesteigert

Die Bilanzsumme der Kantonalbank legte per Ende März auf 53,87 Mrd. Fr. zu und lag damit um 2,0% über dem Wert von Ende 2021. Dabei konnte die Bank im Hypothekargeschäft weiter zulegen: Die Hypothekarforderungen nahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,4% auf 33,2 Mrd. zu.

In der Position Kundenausleihungen sind nach weiteren Rückzahlungen nun noch Covid-19-Kredite in der Höhe von 157,5 Mio. Fr. enthalten (Höchststand Ende Juli 2020: 248,1 Mio. Fr.).

Derweil verzeichnete die LUKB im ersten Quartal einen tieferen Nettoneugeldzufluss von 419 Mio. Fr. (VJ 652 Mio). Zudem verringerten sich unter Berücksichtigung der negativen Performance die von der LUKB betreuten Kundenvermögen bis Ende März um 1,1% auf 36,5 Mrd. Fr.

Ausblick bestätigt – Aktie unaufgeregt

Nach dem ersten Quartal hält die LUKB an ihrem Gewinnziel für das Gesamtjahr fest. Es werde unverändert ein Konzerngewinn in Höhe des Vorjahres angestrebt. 2021 lag dieser bei 221,4 Mio. Fr. Die Bank sei sich aber bewusst, dass die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs noch nicht abschätzbar seien.

An der Börse geht der Aktienkurs am Freitagvormittag in einem freundlichen Marktumfeld um 0,2% zurück. Der ZKB zufolge hat die LUKB die hohen Erwartungen an die Qualität erfüllt und damit ihre Verlässlichkeit unter Beweis gestellt. Dies dürfte sich vor allem in nervösen Märkten und weniger im klassischen Bullenmarkt auszahlen, schreibt Analyst Michael Kunz.

Die komplette Historie zur Luzerner Kantonalbank finden Sie hier.