Unternehmen / Finanz

LUKB plant langfristige Kapitalerhöhung

Die Luzerner Kantonalbank plant zur Stärkung ihrer Eigenmittelbasis eine Kapitalerhöhung von maximal 500 Mio. Fr.

(AWP) Die Luzerner Kantonalbank (LUKN 411.00 +0.49%) (LUKB) plant zur Stärkung ihrer Eigenmittelbasis eine Kapitalerhöhung. Sie will damit das Fundament für die weitere Entwicklung des Geschäftsmodells legen und die Handlungsfreiheit bei steigenden Eigenmittelanforderungen sichern.

Die geplante Erhöhung des Eigenkapitals wird gesamthaft maximal rund 500 Mio. Fr. betragen, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Der Kanton Luzern als Mehrheitsaktionär wolle die ihm bei der Kapitalerhöhung zustehenden Bezugsrechte vollständig ausüben. Damit werde der Anteil des Kantons auch nach der Kapitalerhöhung unverändert bei 61,5% liegen, heisst es. Gemäss Gesetz muss der Kanton 51% der emittierten Aktien halten.

Die zusätzlichen Eigenmittel seien notwendig, damit die LUKB «weiter erfolgreich wachsen und für unterwartete Ereignisse optimal vorbereitet ist», schreibt der Kanton Luzern in einer eigenen Mitteilung. Folglich werde die Handlungsfähigkeit der Bank durch ein gesteigertes Eigenkapital nachhaltig gestärkt.

Kapitalerhöhung erst 2023

Die Summe, die der Kanton investieren wird, beläuft sich auf 308 Mio. Fr. Der dafür notwendige Voranschlagskredit fliesse in den Aufgaben- und Finanzplan 2023-2026 ein, der dem Kantonsrat im Herbst 2022 vorgelegt werde.

Bis zur Kapitalerhöhung dauert es entsprechend seine Zeit. Gemäss aktueller Planung sollen die dazu notwendigen Beschlüsse an der Generalversammlung der LUKB vom 17. April 2023 traktandiert werden.