Unternehmen / Finanz

Luzerner KB mit vielen Unsicherheiten

Analyse | Die Staatsbank hat im ersten Quartal gut gearbeitet. Doch die Auswirkungen der Coronakrise haben ihr schon ein erstes Mal den Gewinn vermiest.

Rein operativ kann sich das erste Quartal der Luzerner Kantonalbank (LUKB) sehen lassen. In den letzten Wochen Normalität vor Ausbruch der Coronapandemie hat die Bank den guten Lauf von 2019 fortgesetzt. Der Zinserfolg fällt mit 89,5 Mio. Fr. dank massiv tieferen Zinskosten 3,3% höher aus, das Kommissionsgeschäft legt satte 11,5% auf 26,9 Mio. Fr. zu, der Handelserfolg steigt gar 56,6% auf 10,5 Mio. Fr.

Doch Covid-19 hat der LUKB gehörig in die Suppe gehustet. Wegen der Kurseinbrüche an den Märkten schreibt sie herbe Buchverluste auf eigene Finanzanlagen. Die Bewertungskorrektur von 16,7 Mio. Fr. drückt den Ertrag, der mit 115,9 Mio. Fr. 6,5% geringer als im Vorjahr ausfällt. Unterm Strich schreibt die LUKB einen Gewinn von 46,9 Mio. Fr. – 7,4% weniger als im Vorjahr.

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