Unternehmen / Ausland

Luxus lebt auch ausserhalb der grossen drei

Marktbeobachter erwarten 2 bis 4% Wachstum im laufenden Jahr. Während die USA enttäuschen, sind europäische Anbieter im Vorteil.

Sie wächst wieder. Nach einem schwachen 2016 hat die Luxusgüterindustrie im ersten Quartal Fahrt aufgenommen. Im Schlepptau der grossen Drei – LVMH, Richemont und Kering – haben sich kleine europäische Vertreter gut entwickelt. Amerikanische Wettbewerber tun sich dagegen eher schwer.

Die Marktbeobachter von Bain und Altagamma schätzen, dass die Branche im laufenden Jahr 2 bis 4% mehr umsetzen wird. Accessoires und Schmuck wird das grösste Potenzial attestiert. Auch Mode ist wieder gefragt. Treibende Faktoren sind die wieder erwachte Kauflust der Chinesen – auf dem Heimmarkt wie als Touristen im Ausland – und die belebte Entwicklung in Europa. Gut nachgefragt werden etwa Schuhe von Salvatore Ferragamo und Daunenjacken von Moncler. Umgekehrt enttäuscht der US-Markt, der während der Chinaflaute als Wachstumshoffnung gehypt wurde. Das erklärt auch die Schwierigkeiten von US-Anbietern wie Michael Kors und Tiffany, die stark vom Heimmarkt abhängen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?