Unternehmen / Konsum

Luxusaktien sind im Ausverkauf

Anleger übersehen die operativen Fortschritte von Richemont und Swatch Group. Beide Titel bleiben kaufenswert.

Wie gewonnen, so zerronnen. Knapp drei Monate reichten aus, um bei Richemont und Swatch Group die erheblichen Kursgewinne seit Anfang Jahr komplett auszuradieren. Vor allem Swatch Group kamen zuletzt bös unter die Räder. Seit dem Jahreshoch bei knapp 500 Fr. büssten die Valoren bis heute über 20% ein. Auch Richemont notieren deutlich unter Jahreshoch.

Im gleichen Zeitabschnitt haben nur wenige Titel aus dem Swiss Market Index ähnlich an Terrain eingebüsst – so etwa Julius Bär und LafargeHolcim. Der Leitindex hingegen legte 4% zu, angetrieben von den defensiven Schwergewichten Novartis und Nestlé. An der Verkaufslust der Investoren im Luxusbereich konnte auch der positiv überraschende Zwischenbericht von Richemont am Montag nichts ändern. Zwar lösten sich die Kurse kurzzeitig von ihren Jahrestiefstwerten, am Dienstag setzte sich die Talfahrt aber fort.

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