Unternehmen / Finanz

Luzerner KB steigert den Gewinn

Analyse | Im Kerngeschäft kämpft die Regionalbank mit niedrigen Zinsen, legt aber in allen anderen Bereichen zu. Die Aktien nehmen vieles vorweg.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr gut gewirtschaftet. Sie hat den Gewinn gegenüber Vorjahr 3,8% auf 99,8 Mio. Fr. gesteigert. Allerdings spürt sie die niedrigen Zinsen. In seinem Kernbereich, dem Zinsgeschäft, verzeichnete das Institut einen Rückgang des Nettoerfolgs von 2,1% auf 166,2 Mio. Fr. Im Zinsgeschäft fallen knapp 70% des Geschäftsertrags an. Der rückläufige Zinsertrag konnte auch durch den tieferen Zinsaufwand nicht wettgemacht werden.

Dabei entwickelte sich das zugrundeliegende Geschäft gut. Die Hypothekarforderungen kletterten 3,9% auf 25,5 Mrd. Fr., ohne dass die Risiken deutlich stiegen. «Die durchschnittliche Belehnung einer Immobilie liegt bei 58%», sagt Daniel Salzmann, CEO der LUKB, an der Medienkonferenz in Zürich. Damit ist der Wert gegenüber Ende 2017 (58,3%) sogar leicht rückläufig. Ausfallbedingte Wertberichtigungen summierten sich auf lediglich 2,4 Mio. Fr., also 0,01% des Hypothekenportfolios. Michael Kunz, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank, spricht von einem «homöopathischen» Niveau, was die Kreditrisikovorsorge betrifft.

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